Die ersten 14 Wochen eines Katzenlebens
Aus einem winzigen Kitten wird in 14 Wochen eine kleine Persönlichkeit. Es entdeckt seine Welt, spielt, lernt Grenzen und wird von Mutter und Geschwistern geprägt. Deshalb bleiben unsere Kitten mindestens 14 Wochen bei uns – bis sie gut sozialisiert und bereit für ihr neues Zuhause sind.
Vierzehn Wochen klingen nach wenig. Für ein Maine-Coon-Kitten ist es fast ein ganzes erstes Leben.
Es beginnt mit geschlossenen Augen, winzigen Pfoten und einer ziemlich überschaubaren Welt: Mama, Milch, Wärme und Geschwister. Viel mehr braucht es zunächst nicht. Dann gehen die Augen auf. Und kurz darauf wird aus der kleinen Wurfbox plötzlich ein erstaunlich grosses Universum.
Die ersten Schritte sind noch etwas wackelig. Das hält niemanden davon ab, Dinge zu erkunden, die eigentlich noch gar nicht auf dem Programm standen. Bald wird geklettert, gerannt, gerauft und ausprobiert. Geschwister sind dabei Spielkameraden, Trainingspartner und gelegentlich auch Kopfkissen.
Mit jeder Woche kommt etwas Neues dazu. Futter, Katzenklo, Kratzbaum, Menschen, Geräusche und immer grössere Abenteuer. Vor allem aber lernen die Kleinen, Katze zu sein. Von ihrer Mutter und voneinander. Wo Grenzen liegen. Wie fest man beim Spielen zubeissen darf. Wann ein Fauchen ernst gemeint ist. Und dass Menschen erstaunlich praktische Hände zum Kraulen haben.
Deshalb bleiben unsere Kitten bei 689 Cats mindestens 14 Wochen bei ihrer Mutter und ihren Geschwistern. Nicht, weil wir uns schlecht trennen können – wobei das durchaus eine Rolle spielen könnte. Sondern weil diese Zeit wichtig ist.
Wenn sie schliesslich ausziehen, sollen sie nicht einfach nur grösser geworden sein. Sie sollen neugierig, gut sozialisiert und bereit für ihr nächstes Kapitel sein.
14 Wochen bei uns. Ein ganzes Katzenleben vor ihnen.
